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Ludwig Meidner

Marxheimer Künstlerporträt

Der Marxheimer Maler Ludwig Meidner starb 1966. Er war ein bedeutender Maler des frühen 20. Jahrhunderts. Um ihn vor der Vergessenheit zu bewahren, gründete Cornelia von Plottniz die Ludwig-Meidner Gesellschaft.

Persönliche Daten:
Geboren 1884
Vater: Schlesischer Kaufmann
1903: kurzes Studium an der Breslauer Kunstakademie
Danach offenes Atelier in Berlin, das damals absolut in war
1906/1907 Aufenthalt im Pariser Künstlerviertel Montmatre
1933 als Jude verfolgt
1939 Auswanderung nach London
1953 Rückkehr nach Deutschland
1955 Mit Unterstützung der Galeristin Hanna Bekker vom Rath bezog er ein Atelier in Marxheim

Ludwig Meidner ist ein interessanter Künstler, der vor und nach dem ersten Weltkrieg wirkte. Die beliebtesten Motive des expressionistischen Künstlers waren die Großstadt und ihre Bedrohungen, der Krieg und die Apokalypse. Er führte ein eher isoliertes Leben.
Zu seinen bedeutensten Werken zählen die "Apokalyptischen Landschaften", die vor und während des ersten Weltkriegs entstanden.
Am Ende seines Lebens dominierten die Selbstbildnisse. Das Marxheimer atelier befand sich in der Bahnstraße 51, einer alten Werkstatt.

Das Bild zeigt das 1913 enstande Gemälde "Das Eckhaus"

Literatur

Ludwig Meidner - Kneipe und Café. Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik. (04.11.1994-08.01.1995). Hrsg.: Eva Scheid im Auftrag des Magistrats der Stadt Hofheim am Taunus - Kulturamt/ Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V., 1995. Bearbeitet von Winfried Flammann mit Beiträgen von W. Flammann, B. Möckel, C. von Plottnitz, H.-J. Schwalm. 144 S., 43 Abb., € 12,30 (ISBN 3-933735-02-5)


Apokalyptische Landschaften
 
Weitere Informationen

Ludwig Meidner Gesellschaft

Cornelia von Plottnitz
Corneliusstr.17
60325 Frankfurt/M.

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